„Wenn aber nicht — so muß ich mich, so unendlich schmerzlich es mir ist — Ihrem Willen fügen und das wieder verlassen, was ich mit auszubauen redlich bestrebt war, von dem ich gehofft hatte, — daß ich dadurch einen neuen dauernden Lebensinhalt finden werde.

„Ich darf und will mich auch nicht beklagen. Ich beging ein Unrecht und muß dafür büßen! Wann wünschen Sie, daß ich aus dem Geschäft austrete!?“

„Ich werde Ihnen darüber noch Mitteilung zukommen lassen, Herr von
Klamm! Zunächst richte ich die Frage an Sie, ob Sie auch jetzt noch die
Angelegenheit mit meinem Bruder zu übernehmen, die Güte haben wollen?“

„Jawohl! Ich bin dazu bereit, Herr Knoop!“

„Ich danke Ihnen! Weiteres dann nachher bei seinem Besuch! Guten Morgen,
Herr von Klamm.“

„Guten Morgen, Herr Knoop!“

Als Klamm in sein Kontor getreten, war es sein erstes, ein Briefchen an
Margarete Knoop zu schreiben.

Es war sehr kurz gefaßt und lautete:

„Hochverehrtes Fräulein!

Verzeihen Sie, wenn ich Sie bitte, von einer Unterredung in meinen
Angelegenheiten abzugehen. Zufolge einer zwischen Ihrem Herrn Vater
und mir eben stattgehabten Auseinandersetzung würde eine solche nur
Peinlichkeiten für uns beide mit sich führen.