„So viel ist gewiß! Sobald ich mein Geld bei ihnen für die Adelsgeschichte und den Verkauf des Geschäfts in der Tasche habe, ziehe ich mich von der ruppigen Gesellschaft ein für allemal zurück! Jede kleinste Zuwendung wird einem vorgehalten. Selbst Bezahlungen für geleistete Dienste werden einem auf das Mitleidskonto geschrieben!

„Mit meinem Bruder läßt sich wenigstens noch sprechen! Aber dieser eingebildete Ruppsack und Erz-Egoist Arthur ist mir nachgerade widerlicher, als irgend ein anderer Mensch!

„Bevor ich vorgehe, werde ich mir erst einen Schein über meine Provision ausstellen lassen! Sonst streiten sie mir alles nachher ab.

„Ich hole die Kastanien aus dem Feuer und habe nachher das Nachsehen!

„Und — und — kann ich dem Arthur nachher 'mal eins beibringen, so soll's gewiß geschehen!

„Ich vergesse es nicht, wenn jemand sich einen solchen Ton gegen mich erlaubt!“

Und während er die Friedrichstraße hinabflanierte und den Weg nach der Kanonierstraße nahm, woselbst er in einem kleinen Hotel wohnte, schloß er:

„Wetter! Wie wäre es, wenn ich mir die Preise für die Zählkarten von Knoops verschaffte und durch — hm — hm — vielleicht durch Numick — solche der Hohensteinschen Buchdruckerei offerierte? Da wäre jedenfalls ein Geschäft zu machen. Die sind nicht so zimperlich. — Freilich — freilich — solange ich so noch zu Knoops stehe — ist's wohl besser — Ich könnte hereinfallen und mir alles verderben. —“

* * * * *

Arthur machte an demselben Tage seinem Vater Mitteilung von der
Unterredung mit Theodor.