Teut wandte sich zurück, und während er noch überlegte, ob er nach Hause zurückkehren oder warten solle, bis die offenbar auf einer Ausfahrt begriffene Familie wiederkommen werde, hörte er Schritte. Er horchte auf und trat einen Augenblick beiseite. Es war Tibet, der geschäftig ausräumte, hier sich nach einem Spielzeug, dort nach einem Kleidungsstück bückte und ordnend die Hand an Tisch und Stühle legte. Ja, Tibet, Tibet! Er übernahm die Pflichten aller.
„Die Herrschaften sind aus gefahren?“ fragte Teut, nun hervortretend und den Kammerdiener begrüßend.
„Jawohl, Herr Baron. Frau Gräfin macht Besuche mit den Kindern; der Herr Graf ist schon früher fortgeritten.“ Er sprach in seiner gewohnten ehrerbietigen Weise und schob eine Puppe, die er gerade in der Hand hatte, verlegen hinter sich.
Teut nickte und ließ sich nieder. Es kam ihm sehr gelegen, den
Vertrauten des Hauses einmal allein zu treffen, und er beschloß, ein
Gespräch mit ihm anzuknüpfen.
„Wie lange sind Sie eigentlich schon in der gräflichen Familie, Tibet?“
„Seit meinem fünfundzwanzigsten Jahre,“ erwiderte dieser mit einem melancholischen Anflug in der Stimme.
„Im Hause der Familie Butin oder bei Claireforts?“
„Bei Claireforts.“
„Und Sie hatten nie eine andere Beschäftigung oder Tätigkeit?“
„Doch, Herr Baron!“