Als Teut nicht gleich antwortete, glitt sie ihm vom Schoß und rief lebhaft: „Danach muß ich Mama fragen!“

Er aber hielt sie fest und zog sie abermals an sich.

„Bleib, Ange. Mama schläft. Wir dürfen sie nicht stören. Ich will Dir alles erzählen: Nein, mein Liebling, seine Uhr hat Carlitos nicht mitgenommen. Die hat Dein Papa. Vielleicht, wenn Du erwachsen bist, erhältst Du sie.“

„Die ist ja viel zu groß! Das ist ja eine Herrenuhr!“ rief Ange mit abweisender Wichtigkeit; „Mama hat mir eine kleine versprochen—eine ganz kleine, wie Bella ihre—“

„Bella? Wer ist Bella?“

„Das ist doch meine große Puppe.“

„Ach, verzeih, Ange, daß ich das nicht wußte.“

„Soll ich sie holen?“ nickte das Kind lebhaft. Und ohne Antwort abzuwarten, lief sie fort und kam gleich zurück.

„Es geht jetzt nicht, Onkel,“ erklärte sie ernsthaft, „Bella schläft.“

„So? Sie schläft? Kannst Du sie nicht wecken? Bitte, bringe sie, damit ich sie kennen lerne.“