Und nun leben Sie wohl, Sie Einziger, Bester, und schreiben Sie bald wieder und Gutes Ihrer Sie herzlich grüßenden und dankbaren

Ange von Clairefort.

Ach, wenn doch der schreckliche Krieg erst beendet wäre!“

Als Teut diese Zeilen empfangen hatte, schrieb er einen Feldpostbrief, welcher an seinen Banquier in Berlin gerichtet war. Dieser Brief, von dessen Inhalt Ange später Kenntnis erhielt, möge hier Platz finden.

„Geehrter Herr!

Kurz vor meiner Abreise von C. ersuchte ich Sie monatlich die Summe von tausend Mark an die Adresse des Bankhauses Danz u. Co. in C. abzuführen und demselben mitzuteilen, daß dieser Betrag gegen die eigenhändige Quittung des Grafen Carlos von Clairefort und die Gegenzeichnung des Empfangnehmenden Ernst Tibet auszufolgen sei.

Ich bitte, und zwar vom ersten des kommenden Monats ab, diesen Betrag um fünfhundert Mark zu erhöhen, also fortan fünfzehnhundert Mark zur Begleichung einer Schuld an den Herrn Grafen Clairefort zu zahlen. Wegen der an mich zu sendenden Monatsraten bleibt es bei den früheren Bestimmungen.

Ich ersuche Sie zugleich, sich umzusehen, ob die beiden großen Posten von je dreihunderttausend Mark nicht in Zukunft zu fünf Prozent in zweiten Hypotheken unterzubringen wären. Ich denke, es giebt dergleichen sichere Anlagen, und ich könnte meine Einnahmen erhöhen. Da ich in der Folge vom Zinsenkapital nicht mehr zurücklegen kann, muß ich mich etwas einzurichten suchen.

Dem dortigen Hilfskomitee für die Verwundeten wollen Sie unter A.v.E. gefälligst fünftausend Mark überweisen.

Ich sage Ihnen im voraus meinen Dank und erbitte Ihre baldigen
Mitteilungen.