„Sie ist aus Silber —“ sagte ich schüchtern.

„Ich pfeife auf dein Silber und auf deine alte Uhr da!“ sagte er mit tiefer Verachtung. „Laß du sie nur selber reparieren!“

„Aber Franz,“ rief ich zitternd vor Angst, er möchte weglaufen. „Warte doch ein wenig! Nimm doch die Uhr! Sie ist wirklich aus Silber, wirklich und wahr. Und ich habe ja nichts anderes.“

Er sah mich kühl und verächtlich an.

„Also du weißt, zu wem ich gehe. Oder ich kann es auch der Polizei sagen, den Wachtmeister kenne ich gut.“

Er wandte sich zum Gehen. Ich hielt ihn am Ärmel zurück. Es durfte nicht sein. Ich wäre viel lieber gestorben als alles das zu ertragen, was kommen würde, wenn er so fortginge.

„Franz,“ flehte ich heiser vor Erregung, „mach doch keine dummen Sachen! Gelt, es ist bloß ein Spaß?“

„Jawohl, ein Spaß, aber für dich kann er teuer werden.“

„Sag mir doch, Franz, was ich tun soll! Ich will ja alles tun!“

Er musterte mich mit seinen eingekniffenen Augen und lachte wieder.