Er nahm mich mit sich in sein Zimmer hinauf, im Laboratorium brannte eine Gasflamme, Papier lag umher, er schien gearbeitet zu haben.

„Setz dich,“ lud er ein, „du wirst müde sein, es war ein scheußliches Wetter, man sieht, daß du tüchtig draußen warst. Tee kommt gleich.“

„Es ist heute etwas los,“ begann ich zögernd, „es kann nicht nur das bißchen Gewitter sein.“

Er sah mich forschend an.

„Hast du etwas gesehen?“

„Ja. Ich sah in den Wolken einen Augenblick deutlich ein Bild.“

„Was für ein Bild?“

„Es war ein Vogel.“

„Der Sperber? War er’s? Dein Traumvogel?“

„Ja, es war mein Sperber. Er war gelb und riesengroß und flog in den blauschwarzen Himmel hinein.“