„Nein, das nicht. Seh ich denn so aus?“

„Oder ein Geometer, nicht?“

„Auch nicht. Warum soll ich Geometer sein?“

„Warum? Darum.“

„Ihr Schatz wird einer sein, gelt?“

„Mir wär’s schon recht.“

„Singen wir noch eins, zum Schluß?“ fragte die Schöne, und während die letzten Schoten uns durch die Finger gingen, sangen wir das Lied „Steh ich in finstrer Mitternacht“. Als das zu Ende war, standen die Mädchen auf und ich auch.

„Gut Nacht,“ sagte ich zu jeder und gab jeder die Hand, und zu der Braunen sagte ich: „Gut Nacht, Agathe.“

In der Wirtsstube brachen jetzt die drei Rauhbeine auf. Sie nahmen keinerlei Notiz von mir, tranken langsam ihre Reste aus und zahlten nichts, waren also jedenfalls für diesen Abend die Gäste des Ilgenbergers gewesen.

„Gute Nacht auch,“ sagte ich, als sie gingen, bekam aber keine Antwort und schlug hinter den Dickköpfen die Türe kräftig zu. Gleich darauf kam die Wirtin mit Pferdedecken und einem Bettkissen. Wir bauten aus der Ofenbank und drei Stühlen ein leidliches Nachtlager, und zum Troste teilte die Frau mir beim Weggehen mit, das Übernachten solle mich nichts kosten. Das war mir auch recht.