„Wir haben eine Luftkegelbahn,“ schlug Paul vor. „Im Garten. Auch ein Krocket. Aber Krocket ist langweilig.“
„Ich finde Krocket sehr hübsch,“ sagte Fräulein Thusnelde.
„Dann können wir ja spielen.“
„Gut, nachher. Wir müssen doch erst Kaffee trinken.“
Nach dem Frühstück gingen die jungen Leute in den Garten; auch der Kandidat schloß sich an. Fürs Krocketspielen fand man das Gras zu hoch, und man entschloß sich nun doch zu dem andern Spiel. Paul schleppte eifrig die Kegel herbei und stellte auf.
„Wer fängt an?“
„Immer der, der fragt.“
„Also gut. Wer spielt mit?“
Paul bildete mit Thusnelde die eine Partei. Er spielte sehr gut und hoffte von ihr dafür gelobt oder auch nur geneckt zu werden. Sie sah es aber gar nicht und schenkte überhaupt dem Spiel keine Aufmerksamkeit. Wenn Paul ihr die Kugel gab, schob sie unachtsam und zählte nicht einmal, wieviel Kegel fielen. Statt dessen unterhielt sie sich mit dem Hauslehrer über Turgenjeff. Herr Homburger war heute sehr höflich. Nur Berta schien ganz beim Spiel zu sein. Sie half stets beim Aufsetzen und ließ sich von Paul das Zielen zeigen.
„König aus der Mitte!“ schrie Paul. „Fräulein, nun gewinnen wir sicher. Das gilt zwölf.“