Sie stiegen den andern nach in das räucherige, verrufene Café hinauf. Elenderle hatte oben schon Sekt bestellt und sich faul in ein Sofa geworfen. Lauscher kreidete schon seinen Billardstock. Der Fremde ergriff einen andern. Er spielte brillant.

Die Partie war schnell zu Ende.

„Sie spielen hübsch,“ sagte der Lange zum Dichter. „Wenn Sie sich Ihre Scheu vor dem Fiedelstoß abgewöhnen, werden Sie vielleicht bald genial spielen. Hier fängt das Billardspiel erst an. Sehen Sie —“

Er ergriff noch einmal das Queue und tat einen seiner glänzenden, fabelhaften Stöße. Der Ball rollte, nachdem er den weißen Ball berührt, in einem eigentümlichen, unglaublichen Bogen zum roten.

Lauscher staunte. Dann setzten sie sich zu den andern. Aber und Lauscher tranken Kaffee, die andern Sekt und Sherry. Die kleine, unbändige Molly trank mit und freundete sich mit Elenderle auf dem Sofa an.

„Was halten Sie von ihm?“ fragte der Fremde Lauschern, indem er leise nach jenem hindeutete. „Ein Schwein,“ flüsterte Lauscher, „ein komplettes Schwein. Aber seelengutmütig.“

„Und der?“ Der Lange bewegte das Kinn gegen den Säbelwetzer.

„Nicht ganz so dumm,“ urteilte Lauscher, „und auch nicht so geschmacklos. Aber ein Säbelheld. Er verschmerzt es nie, daß ihn die Burschenschaft an die Luft gesetzt hat.“

„Hm. Und der dritte?“

„Aber? Der beste von den dreien, nur ohne Rückgrat. Er hat im stillen heillos vor seiner Krisis Angst.“