„Wieviel haben denn die Feigen gekostet?“ fragte er mit der zu leisen Stimme.

„Eine Mark und sechzig.“

„Und wo hast du sie gekauft?“

„Beim Konditor.“

„Bei welchem?“

„Bei Haager.“

Es gab eine Pause. Ich hielt die Geldschachtel noch in frierenden Fingern. Alles an mir war kalt und fror.

Und nun fragte er, mit einer Drohung in der Stimme: „Ist das wahr?“

Ich redete wieder rasch. Ja, natürlich war es wahr, und mein Freund Weber war im Laden gewesen, ich hatte ihn nur begleitet. Das Geld hatte hauptsächlich ihm, dem Weber, gehört, von mir war nur wenig dabei.

„Nimm deine Mütze,“ sagte mein Vater, „wir wollen miteinander zum Konditor Haager gehen. Er wird ja wissen, ob es wahr ist.“