»Also ist nichts mehr zu klagen?« fragte Gottes Stimme.
»Nichts mehr,« nickte Knulp und lachte schüchtern.
»Und alles ist gut? Alles ist, wie es sein soll?«
»Ja,« nickte er, »es ist alles, wie es sein soll.«
Gottes Stimme wurde leiser und tönte bald wie die seiner Mutter, bald wie Henriettes Stimme, bald wie die gute, sanfte Stimme der Lisabeth.
»Dann bist du daheim,« sagte die Stimme. »Dann bist du daheim und bleibst bei mir.«
Als Knulp die Augen nochmals auftat, schien die Sonne und blendete so sehr, daß er schnell die Lider senken mußte. Er spürte den Schnee schwer auf seinen Händen liegen und wollte ihn abschütteln, aber der Wille zum Schlaf war schon stärker als jeder andere Wille in ihm geworden.
Ende