"Ich kann denken. Ich kann warten. Ich kann fasten."
"Nichts sonst?"
"Nichts. Doch, ich kann auch dichten. Willst du mir für ein Gedicht einen Kuß geben?"
"Das will ich tun, wenn dein Gedicht mir gefällt. Wie heißt es denn?"
Siddhartha sprach, nachdem er sich einen Augenblick besonnen hatte, diese Verse:
In ihren schattigen Hain trat die schöne Kamala,
An Haines Eingang stand der braune Samana.
Tief, da er die Lotusblüte erblickte,
Beugte sich jener, lächelnd dankte Kamala.
Lieblicher, dachte der Jüngling, als Göttern zu opfern,