"Ich danke dir, Samana, daß du meinen Schlaf behütet hast," sprach Siddhartha. "Freundlich seid Ihr Jünger des Erhabenen. Nun magst du denn gehen."
"Ich gehe, Herr. Möge der Herr sich immer wohl befinden."
"Ich danke dir, Samana."
Govinda machte das Zeichen des Grußes und sagte: "Lebe wohl."
"Lebe wohl, Govinda," sagte Siddhartha.
Der Mönch blieb stehen.
"Erlaube, Herr, woher kennst du meinen Namen?"
Da lächelte Siddhartha.
"Ich kenne dich, o Govinda, aus der Hütte deines Vaters, und aus der
Brahmanenschule, und von den Opfern, und von unsrem Gang zu den
Samanas, und von jener Stunde, da du im Hain Jetavana deine Zuflucht
zum Erhabenen nahmest."
"Du bist Siddhartha!" rief Govinda laut. "Jetzt erkenne ich dich, und begreife nicht mehr, wie ich dich nicht sogleich erkennen konnte. Sei willkommen, Siddhartha, groß ist meine Freude, dich wiederzusehen."