„Wenn du bestanden hast, darfst du dir etwas wünschen“, sagte er gutgelaunt. „Überleg’ dir’s!“
„Nein, nein,“ seufzte der Knabe, „ich bin sicher durchgefallen.“
„Dummes Zeug, was wirst du auch! Wünsch’ dir lieber was, eh’s mich reut.“
„Angeln möcht’ ich in den Ferien wieder. Darf ich?“
„Gut, du darfst, wenn’s Examen bestanden ist.“
Am nächsten Tage, einem Sonntag, ging ein Gewitter und Platzregen nieder und Hans saß stundenlang lesend und nachdenkend in seiner Stube. Er überdachte seine Stuttgarter Leistungen nochmals genau und kam immer wieder zu dem Ergebnis, er habe heillos Pech gehabt und hätte viel bessere Arbeiten machen können. Zum Bestehen würde es nun auf keinen Fall mehr reichen. Das dumme Kopfweh! Allmählich bedrückte ihn eine wachsende Bangigkeit und schließlich trieb eine schwere Sorge ihn zu seinem Vater hinüber.
„Du, Vater!“
„Was willst?“
„Etwas fragen. Wegen dem Wünschen. Ich will lieber das Angeln bleiben lassen.“
„So, warum denn jetzt das wieder?“