Herzbube.
Leicht wurde ihm das nicht und zu Zeiten meinte er, er müßte verrückt werden, oder etwas Schlimmes anstellen, wenn er sich nicht ab und an volltrinken könne. Er hatte dann eine Unruhe auf dem Leibe, die erst wegging, wenn er in lustiger Gesellschaft war.
Ganz schlimm wurde es mit ihm, wenn Gewitterluft war oder das Wetter umschlagen wollte oder Vollmond war; dann hatte er dunkle Augen und einen unruhigen Blick und konnte um Kleinigkeiten ärgerlich werden, was sonst nicht seine Art war.
Dann sagte er, er habe Geschäfte und ritt fort, und wenn er im Galopp über die Haide ritt, daß es nur so mülmte, dann fiel ihm ein, was er damals bei der Verlobungsfeier in Hohenholte über sich gehört hatte.
Er hatte sich den Gemüsegarten angesehen, und als er hinter der Hagebuchenhecke stand und sich seine Zigarre ansteckte, hörte er, daß die Herren über ihn redeten.
»Ein großartiger Mann,« hatte der Forstmeister gesagt; »aber glücklich ist er nicht. Der müßte irgendwohin, wo er seine Kraft loslassen kann.«