So kommt der Acker rasch voran.

Eines Vormittags, als Erdme sich aufrichtet, um sich den rieselnden Schweiß aus den Augen zu wischen, sieht sie den Moorvogt hinter sich stehen.

Sie erschrickt sehr, denn die zwölf Mark Pacht, die für das erste Jahr gezahlt werden sollen — später werden es dreißig —, sind noch nicht abgeliefert.

Er sagt: „Es ist spät im Jahr. Werdet ihr mit der Aussaat zurechtkommen?“

Und sie antwortet: „Wie Gott will.“

„Gott will, wie der Mensch will,“ sagt er. „Wenn er erst weiß, daß ihr tüchtig seid, wird er euch nichts in den Weg legen.“

Dann prüft er die vier Kiefernstämme, die, schon geschält, wie Silber in der Sonne funkeln.

„Schöne Stangen habt ihr da,“ sagt er und sieht Erdme dabei mit schiefem Munde halb von der Seite an, als sei ihm nicht einer ihrer nächtlichen Gänge verborgen geblieben.

In ihrer Verlegenheit streicht sie sich mit den Sohlen den schwarzen Schlamm von den Beinen, denn sie wartet, daß er nun nach dem Ursprung fragen werde; aber die Frage bleibt aus.

Auch ein Haufen Schwarten liegt schon da, die Jons sich für billiges Geld unter den Abfällen des Holzplatzes hat aussuchen dürfen.