Und sie freuen sich, wie zweie wohl tun, denen ein guter Streich geglückt ist wider Erwarten.
„Gott sei gelobt!“ sagt die Erdme; „jetzt sind wir über den Berg, denn was kann uns nun noch Böses geschehen?“
Und er sagt: „Ein Dreck kann uns geschehen.“
Bei der Hand gefaßt sitzen sie noch ein Weilchen im blanken Sonnenschein und denken: „Schöner kann es eigentlich gar nicht mehr kommen.“
Aber es kommt doch noch schöner! Viel schöner kommt es.
Als sie gerade wieder an die Arbeit gehen wollen wie alle Tage, da bemerkt die Erdme, daß ein Wagen auf der Knüppelstraße daherfährt, ein Herrschaftswagen, wie er hier selten zu sehen ist.
Und Jons erkennt die zwei Braunen aus der „Germania“ und denkt natürlich, es sind Herren von der Regierung, die im Moor nach dem Rechten sehen wollen.
Aber wie der Wagen immer noch näher kommt, erkennen sie beide, daß keine Herren darin sitzen, sondern bloß eine Dame. Und eigentlich sitzt sie auch nicht, sondern steht und hält einen weißen Sonnenschirm in der Hand — mit dem winkt sie und winkt sie und winkt.
„O Jezau!“ sagt die Erdme und fällt wie leblos auf die Bank zurück.
Da biegt der Wagen auch schon nach dem Zufahrtsweg ein und hält vor dem Hoftor.