Er schauderte noch Tags hinterher, wenn er dran dachte.
Trotzdem bezwang er sich und verlangte, daß, bevor er in die Strafanstalt überführt wurde, die Seinen ihn besuchten, denn er wußte, daß dies die einzige Möglichkeit war, die kleine Anikke noch einmal zu sehen.
Madlyne hatte ihn wohl verstanden. Denn als die Zellentür sich öffnete und hinter der Alute auch sie hereintrat, da hielt sie richtig das Kind an der Hand.
Miks Bumbullis mußte sich sehr zusammennehmen, sonst wäre er vor dem Kinde niedergekniet und hätte geweint und geweint.
Nun aber sagte er bloß: „Da seid ihr ja alle,“ und begrüßte sie freundlich der Reihe nach.
Alute, die einen neuen, weißen Schafpelz trug und auch sonst sehr unternehmend aussah, sagte zu ihm: „Ich könnte mich jetzt von dir scheiden lassen, aber das werde ich nicht tun. Nein, das werde ich nicht tun.“
Er antwortete: „Tu, was du für recht hältst. Wenn du nur gut zu dem Kinde sein willst.“
„Ich bin gut zu dem Kinde gewesen,“ erwiderte sie, „aber da hast du alles verdorben.“
Er demütigte sich vor ihr und sagte: „Ich werde meine Fehler bereuen und ablegen, wenn du mir nur versprichst, daß du gut zu dem Kinde sein willst.“
Sie machte ein hochmütiges Gesicht und antwortete: „Ich verspreche es.“ Dann reichte sie ihm die Hand und verlangte von dem Aufseher, er möge sie hinauslassen.