Es war gut abgelaufen; ich tat ihr nicht den Gefallen, ihr meine Angst zu zeigen, sondern wendete mich von ihr ab, um weiterzugehen.
Sie hielt mich plötzlich fest: »Fräulein Villinger, würden Sie einen Hampelmann heiraten?«
Ihre Augen glühten, sie sah mich wie gewissenerforschend an.
Ich hielt ruhig stand: »Wie kommst du auf diese Frage?«
»Weil ich ihn heiraten soll«, sprach sie in hartem Ton.
Ich zog ihre Hand in meinen Arm, und wir gingen nebeneinander her im leise rauschenden Wald; die Vögel sangen von allen Zweigen.
»Horch, wie schön,« sagte ich, »mein Gott, Kind, was geht dich denn jetzt schon das Heiraten an – so genieße es doch, daß du noch ein Kind sein darfst – oh, wenn ich's nur für eine Stunde wieder sein dürfte, wie wollte ich mich freuen.«
Eine Weile war es still, dann stieß Clothilde in heißem Zorn hervor: »Aber die Gouvernante, die vor Ihnen da war, hat es mir doch gesagt.«
»Was hat sie dir gesagt?« drang ich in sie.