Gottlob und Dank, ich konnte auch wieder lachen!
Frische Butter hatte die Bäuerin eben im Fäßle. Ich konnte ihn herrlich bewirten.
Daß Amalie von Berg mit Kozlowski als Verlobte bei uns waren, war das erste, was mir Hermann mitteilte.
Dann: »O Nannele, denk' dir, Zarembecki hat mir zum Abschied einen prachtvollen russischen Säbel geschenkt.«
»So ist auch er gegangen?« fragte ich.
»Alle fast«, sagte Hermann. »Es sei gegen ihre Ehre, Freiburgs Gastfreundschaft noch länger in Anspruch zu nehmen. Sie sprachen von Frankreich, wo sie sich eine Existenz zu gründen hoffen. Halb Freiburg gab den scheidenden Helden das Geleite. Männer und Frauen weinten laut. Nur einige besonders unbemittelte Polenjünglinge sind zurückgeblieben. Frau Welcker hat nicht geruht, bis die Stadt versprach, ihnen Brot und Arbeit zu geben.«
Ich fragte, ob Amalie von Berg mit Kozlowski Freiburg verlasse, und freute mich, als mir Hermann mitteilte, daß er als Bibliothekar bei der Universität angestellt werde.
Die Eltern und Geschwister holten mich heim.
»Jetzt bist du wieder mei' alt's Nannele«, sagte Mutter, nahm meinen Arm, und wir schritten hinter den andern drein.