Mit der Armee eines solchen Geistes kann Preußen in den Jahren 1864 und 1866 die freiheitsliebenden, in ihren Stammsitzen seit frühester Zeit wohnenden Schleswig-Holsteiner, Bayern, Württemberger und die sonstigen Süddeutschen, die in manchen Punkten verwandte, doch nicht so gerade Pfade gegangen waren, nicht nur erobern und besiegen, sondern auch innerlich gewinnen und sie in die Ordnung und den Gehorsam des Deutschen Reiches aus innerer Überzeugung eingliedern.

Der Weltkrieg.

Und noch einmal geht die Geschichte ein halbes Jahrhundert voran in unsere Zeit, in den Weltkrieg. Ehre, Freiheit und Gehorsam waren einander noch näher gerückt. Und zwei Millionen der besten Deutschen melden sich nicht nur zum Kampf für die Freiheit, sondern ebenso willig zur Einstellung in die Ordnung der besten Organisation, der deutschen Armee.

4% Jahre werden wir durchgeglüht und noch einmal zeigt uns das Schicksal, daß wir noch nicht ausgelernt hatten. Das Schicksal zeigte es denen, die befehlen müssen und die an manchen Stellen vergaßen, daß der letzte Gehorsam in der Zeit der letzten, schwersten Prüfung, wenn alles an Kronen, Symbolen und äußeren Abzeichen staatlicher Autorität in Not, Schlamm und Elend verwischt wird, vom Volk gleichen Blutes nur Führern geleistet wird und nur dann, wenn Ehre, Freiheit und Gehorsam als ein einziger ungetrübter Gleichklang schwingen; es zeigte denen, die gehorchen müssen, daß jeder Ungehorsam, wenn er einmal auch aus vermeintlicher verletzter Ehre und vermeintlicher gekränkter Freiheit heraus berechtigt zu sein schiene, immer wieder den eigenen Herrn schlägt und als Verletzung der Treue, als Erbsünde der Väter das eigene Volk und damit jeden Ungehorsamen selbst in die Tiefe stürzt.

Der Führer und der Nationalsozialismus.

Und nun begann für das aus allen Fugen geratene deutsche Volk, so wie wir hoffen, die letzte Schule unseres Weges zum Gehorsam. Das Schicksal sandte uns den Führer. Selbst ein gehorsamer Soldat der großen deutschen Armee, trug er das ganze Wissen um Freiheit, Ehre und Blutswert unseres Volkes in sich und nahm uns in seine Schule. In nunmehr 15 Jahren Kampf und Sieg erzog er zuerst wenige, dann mehr und mehr der am meisten die Freiheit liebenden Köpfe, die Auslese des kämpferischsten deutschen Blutes zu Nationalsozialisten. Lassen Sie mich heute einmal diesen Begriff so fassen: zu Menschen, die bewußte Träger des Wertes unserer Rasse und unseres Blutes sind, wissend, daß Blut die notwendigste Voraussetzung zu Kultur und Größe ist. Er stachelte zugleich den Willen zu Freiheit und Ehre selbst der Fanatischsten zu noch stärkerer Energie, zu noch unbeugsamerem Wollen an und bändigte als drittes diese Kräfte gleichen Blutswertes, unbändigsten Freiheitswillens und des schärfst empfundenen Ehrbegriffes in einem aus Blut, Ehre und Freiheitswollen entspringenden freiwilligen und desto mehr verpflichtenden Gehorsam.

Ich glaube, daß man die deutsche Geschichte und den selbstverschuldeten Leidensweg unseres Volkes auch einmal mit diesen Augen ansehen kann und glaube, daß er damit nach dem ewigen, gütigen Gesetz dieser Welt einen Sinn offenbart und damit zugleich Hinweis und Verpflichtung wird, daß unser Volk nicht am Ende steht, sondern am Anfang seiner ihm im Rahmen der Völker dieser Erde gegebenen Mission und Aufgabe.

Die Schutzstaffel

Ich darf zur Schutzstaffel selbst kommen, die ein Teil dieser von Adolf Hitler geschaffenen und erzogenen Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei ist und die im Rahmen der Bewegung vom Führer ihre besondere Aufgabe der Sicherung des Reiches nach innen erhalten hat.

Aufstellung der Schutzstaffel.