in dieser Nacht aber zweimal;

In allen Nächten essen wir aufrecht sitzend oder angelehnt,

in dieser Nacht aber nur angelehnt.

KNECHTE WAREN WIR unter Pharao in Mizrajim; doch der Ewige, unser Gott, führte uns mit starker Hand und mit ausgestrecktem Arme von dort heraus. Wenn der Heilige — gepriesen sei er! — unsere Väter nicht aus Mizrajim geführt hätte — wahrlich, wir und unsere Kinder und unserer Kinder Kinder wären Knechte geblieben in Mizrajim. Und wären wir auch alle Weise, wären wir klug, wären wir alt und erfahren, wären wir Kenner der Thorah: doch wären wir verpflichtet, von dem Auszug aus Mizrajim zu erzählen; und wer am meisten vom Auszug aus Mizrajim zu erzählen weiß, der sei gepriesen.

ES WIRD BERICHTET von Rabbi Elieser, Rabbi Jehoschua, Rabbi Elasar, dem Sohne Asarjahs, Rabbi Akiba und Rabbi Tarfon, daß sie in B’ne-B’rak speisten. Und sie erzählten die ganze Nacht hindurch vom Auszuge aus Mizrajim, bis ihre Schüler kamen und ihnen zuriefen: „Ihr Herren Lehrer! Die Zeit des Morgengebetes ist da!“

Der Kluge

Der Böse

VON VIERERLEI SÖHNEN spricht die Thorah: einer ist klug, einer böse, einer einfältig und einer weiß nicht zu fragen.

WAS SAGT DER KLUGE? „Welche Zeugnisse, welche Vorschriften und welche Befugnisse hat der Ewige, unser Gott, euch gewährt?“ Und du vermelde ihm die Gebräuche des Peßach und daß man nach dem Genusse des Peßachopfers keinen Nachtisch herumreichen darf.

WAS SAGT DER BÖSE? „Was habt ihr da für einen Dienst?“ „Ihr“ und nicht „wir“. Damit aber, daß er sich aus der Gemeinschaft ausschloß, leugnete er die Hauptsache. Darum stumpfe ihm die Zähne ab und sprich zu ihm: „Eben dies tat der Ewige mir, als ich aus Mizrajim zog.“ „Mir“ und nicht „dir“; denn wenn er dort gewesen wäre, er wäre nicht erlöst worden.