Stani. Wenn du vielleicht ohne mich eintreten würdest? Ich habe eine Post hinaufgeschickt, ich warte hier einen Moment, bis er mir die Antwort bringt.
Hechingen. Ich leiste dir Gesellschaft.
Stani. Nein, ich bitte sehr, daß du dich durch mich nicht aufhalten laßt. Du warst ja sehr pressiert herzukommen —
Hechingen. Mein lieber Stani, du siehst mich in einer ganz besonderen Situation vor dir. Wenn ich jetzt die Schwelle dieses Salons überschreite, so entscheidet sich mein Schicksal.
Stani (enerviert über Hechingens nervöses Auf-und-ab-Gehen). Möchtest du nicht vielleicht Platz nehmen? Ich wart' nur auf den Diener, wie gesagt.
Hechingen. Ich kann mich nicht setzen, ich bin zu agitiert.
Stani. Du hast vielleicht ein bissel schnell den Schampus hinuntergetrunken.
Hechingen. Auf die Gefahr hin, dich zu langweilen, mein lieber Stani, muß ich dir gestehen, daß für mich in dieser Stunde außerordentlich Großes auf dem Spiel steht.
Stani (während Hechingen sich wieder nervös zerstreut von ihm entfernt). Aber es steht ja öfter irgend etwas Seriöses auf dem Spiel. Es kommt nur darauf an, sich nichts merken zu lassen.
Hechingen (wieder näher). Dein Onkel Kari hat es in seiner freundschaftlichen Güte auf sich genommen, mit der Antoinette, mit meiner Frau, ein Gespräch zu führen, dessen Ausgang wie gesagt —