Hans Karl. Ich bitte sie, jetzt vor allem zu bedenken, daß sie mir versprochen hat, mir diese odiosen Konfusionen zu ersparen, denen sich ein Mensch aussetzt, der sich unter die Leut' mischt.
Crescence. Ich werd' gewiß nichts tun — (Blick nach Stani.)
Hans Karl. Ich hab' ihr gesagt, daß ich nichts erklären werd', niemandem, und daß ich bitten muß, mir die gewissen Mißverständnisse zu ersparen!
Crescence. Werd' er mir nur nicht stutzig! Das Gesicht hat er als kleiner Bub' gehabt, wenn man ihn konterkariert hat. Das hab' ich schon damals nicht sehen können! Ich will ja alles tun, wie er will.
Hans Karl. Sie ist die beste Frau von der Welt, und jetzt entschuldig' sie mich, der Ado hat das Bedürfnis, mit mir eine Konversation zu haben — die muß also jetzt in Gottes Namen absolviert werden. (Küßt ihr die Hand.)
Crescence. Ich wart' noch auf ihn!
Crescence, mit Stani, treten zur Seite, entfernt, aber dann und wann sichtbar.
Elfte Szene
Hechingen. Du siehst mich so streng an! Es ist ein Vorwurf in deinem Blick!
Hans Karl. Aber gar nicht: ich bitt' um alles, wenigstens heute meine Blicke nicht auf die Goldwage zu legen.