Crescence. Mein Gott, es ist mir ja nur so herausgerutscht!

Hans Karl (zu Vinzenz). Wer hat Sie hergeschickt? Was soll es?

Vinzenz. Euer Erlaucht haben doch selbst Befehl gegeben, vor einer halben Stunde im Telephon.

Hans Karl. Ihnen? Ihnen hab' ich gar nichts befohlen.

Vinzenz. Der Portierin haben Erlaucht befohlen, wegen Abreise morgen früh sieben Uhr aufs Jagdhaus nach Gebhardtskirchen — oder richtig gesagt, heut früh, denn jetzt haben wir viertel eins.

Crescence. Aber Kari, was heißt denn das alles?

Hans Karl. Wenn man mir erlassen möchte, über jeden Atemzug, den ich tu, Auskunft zu geben.

Vinzenz (zu Crescence). Das ist doch sehr einfach zu verstehen. Die Portierin ist nach oben gelaufen mit der Meldung, der Lukas war im Moment nicht auffindbar, also hab' ich die Sache in die Hand genommen. Chauffeur habe ich avisiert, Koffer hab' ich vom Boden holen lassen, Sekretär Neugebauer hab' ich auf alle Fälle aufwecken lassen, falls er gebraucht wird — was braucht er zu schlafen, wenn das ganze Haus auf ist? — und jetzt bin ich hier erschienen und stelle mich zur Verfügung, weitere Befehle entgegenzunehmen.

Hans Karl. Gehen Sie sofort nach Haus, bestellen Sie das Auto ab, lassen Sie die Koffer wieder auspacken, bitten Sie den Herrn Neugebauer, sich wieder schlafen zu legen und machen Sie, daß ich Ihr Gesicht nicht wieder sehe! Sie sind nicht in meinen Diensten, der Lukas ist vom übrigen unterrichtet. Treten Sie ab!