Hans Karl. Eine Situation würde dir, sagen wir, den Entschluß zur Heirat nahelegen.
Stani. Heute oder morgen.
Hans Karl. Nun bist du mit der Antoinette in dieser Weise immerhin befreundet.
Stani. Ich brouillier mich mit ihr, von heut' auf morgen!
Hans Karl. Ah! Ohne jeden Anlaß?
Stani. Aber der Anlaß liegt doch immer in der Luft. Bitte. Unsere Beziehung dauert seit dem Frühjahr. Seit sechs, sieben Wochen ist irgend etwas an der Antoinette, ich kann nicht sagen, was — ein Verdacht wäre schon zuviel — aber die bloße Idee, daß sie sich außer mit mir noch mit jemandem andern beschäftigen könnte, weißt du, darin bin ich absolut.
Hans Karl. Ah, ja.
Stani. Weißt du, das ist stärker als ich. Ich möchte es gar nicht Eifersucht nennen, es ist ein derartiges Nichtbegreifenkönnen, daß eine Frau, der ich mich attachiert habe, zugleich mit einem andern — begreifst du?
Hans Karl. Aber die Antoinette ist doch so unschuldig, wenn sie etwas anstellt. Sie hat dann fast noch mehr Charme.
Stani. Da verstehe ich dich nicht.