Hans Karl. Gott, vor Jahren vielleicht. In irgendeinem Moment, wie man an tausend Sachen denkt.

Stani. Begreifst du? Ich hab' nie daran gedacht! Aber im Augenblick, wo ich es denke, bring' ich es auch zu Ende. — Du bist verstimmt?

Hans Karl. Ich habe ganz unwillkürlich einen Moment an die Antoinette denken müssen.

Stani. Aber jede Sache auf der Welt muß doch ihr Ende haben.

Hans Karl. Natürlich. Und das beschäftigt dich gar nicht, ob die Helen frei ist? Sie scheint doch zum Beispiel diesem Neuhoff Hoffnungen gegeben zu haben.

Stani. Das ist ja genau mein Kalkul. Über Hoffnungen, die sich der Herr v. Neuhoff macht, gehe ich einfach hinweg. Und daß für die Helen ein Theophil Neuhoff überhaupt in Frage kommen kann, das beweist doch gerade, daß eine ernste Okkupation bei ihr nicht vorhanden ist. Solche Komplikationen statuier ich nicht. Das sind Launen, oder sagen wir das Wort: Verirrungen.

Hans Karl. Sie ist schwer zu kennen.

Stani. Aber ich kenn' doch ihr Genre. In letzter Linie kann die sich für keinen Typ von Männern interessieren als für den unsrigen; alles andere ist eine Verirrung. Du bist so still, hast du dein Kopfweh?

Hans Karl. Aber gar nicht. Ich bewundere deinen Mut.