Stani. Sie hat Rasse.
Hans Karl. Ohne Vergleich.
Stani. Bitte, vor allem in den zwei Punkten, auf die in der Ehe alles ankommt. Primo: sie kann nicht lügen, secundo: sie hat die besten Manieren von der Welt.
Hans Karl. Sie ist so delizios artig, wie sonst nur alte Frauen sind.
Stani. Sie ist gescheit wie der Tag.
Hans Karl. Wem sagst du das? Ich hab' ihre Konversation so gern.
Stani. Und sie wird mich mit der Zeit adorieren.
Hans Karl (vor sich, unwillkürlich). Auch das ist möglich.
Stani. Aber nicht möglich. Ganz bestimmt. Bei diesem Genre von Frauen bringt das die Ehe mit sich. In der Liaison hängt alles von Umständen ab, da sind Bizarrerien möglich, Täuschungen, Gott weiß was. In der Ehe beruht alles auf der Dauer; auf die Dauer nimmt jeder die Qualität des andern derart in sich auf, daß von einer wirklichen Differenz nicht mehr die Rede sein kann: unter der einen Voraussetzung, daß die Ehe aus dem richtigen Entschluß hervorgeht. Das ist der Sinn der Ehe.