Lukas. Ich warte auf das Glockenzeichen vom Toilettezimmer, dann geh' ich hinein helfen.
Vinzenz. Ich werde mit hineingehen. Es ist ganz gut, wenn ich mich an ihn gewöhne.
Lukas. Es ist nicht befohlen, also bleiben Sie draußen.
Vinzenz (nimmt sich eine Zigarre). Sie, das ist doch ganz ein einfacher, umgänglicher Mensch, die Verwandten machen ja mit ihm, was sie wollen. In einem Monat wickel ich ihn um den Finger.
Lukas (schließt die Zigarren ein. Man hört eine Klingel).
Lukas (beeilt sich).
Vinzenz. Bleiben Sie nur noch. Er soll zweimal läuten. (Setzt sich in einen Fauteuil.)
Lukas (ab in seinem Rücken).
Vinzenz (vor sich). Liebesbriefe stellt er zurück, den Neffen verheiratet er, und er selber hat sich entschlossen, als ältlicher Junggeselle so dahinzuleben mit mir. Das ist genau, wie ich mir's vorgestellt habe. (Über die Schulter nach rückwärts, ohne sich umzudrehen.) Sie, Herr Schätz, ich bin ganz zufrieden, da bleib' ich!