Altenwyl. Die Edine ist eine sehr gescheite Frau, aber sie will immer zwei Fliegen auf einen Schlag erwischen: ihre Bildung vermehren und etwas für ihre Wohltätigkeitsgeschichten herausschlagen.
Helene. Pardon, Papa, sie ist keine gescheite Frau, sie ist eine dumme Frau, die sich fürs Leben gern mit gescheiten Leuten umgeben möchte, aber dabei immer die falschen erwischt.
Crescence. Ich wundere mich, daß sie bei ihrer rasenden Zerstreutheit nicht mehr Konfusionen anstellt.
Altenwyl. Solche Wesen haben einen Schutzengel.
Edine (tritt dazu durch die Mitteltür). Ich seh', ihr sprechts von mir, sprechts nur weiter, genierts euch nicht.
Crescence. Na, Edine, hast du den berühmten Mann schon kennen gelernt?
Edine. Ich bin wütend, Graf Altenwyl, daß Sie ihn ihr als Partner gegeben haben und nicht mir. (Setzt sich zu Crescence.) Ihr habts keine Idee, wie ich mich für ihn interessier'. Ich les' doch die Bücher von die Leut'. Von diesem Brückner hab' ich erst vor ein paar Wochen ein dickes Buch gelesen.
Neuhoff. Er heißt Brücke. Er ist der zweite Präsident der Akademie der Wissenschaften.
Edine. In Paris?