Huberta. Natürlich red't er mit ihr.
Antoinette. Immerfort?
Huberta. Sooft ich hing'schaut hab'.
Antoinette. Oh mein Gott, wenn du mir lauter unangenehme Sachen sagst, so werd' ich ja so häßlich werden! (Sie setzt sich wieder.)
Nanni (will aufstehen). Wenn dir deine drei Freundinnen zuviel sind, so lass' uns fort, ich spiel' ja auch sehr gern.
Antoinette. So bleibt's doch hier, so gebt's mir doch einen Rat, so sagt's mir doch, was ich tun soll.
Huberta. Wenn sie ihm vor einer Stunde die Jungfer ins Haus geschickt hat, so kann sie jetzt nicht die Hochmütige spielen.
Nanni. Umgekehrt sag' ich. Sie muß tun, als ob er ihr egal wär'. Das weiß ich vom Kartenspielen: wenn man die Karten leichtsinnig in die Hand nimmt, dann kommt's Glück. Man muß sich immer die innere Überlegenheit menagieren.
Antoinette. Mir is' grad zumut, wie wenn ich die Überlegene wär'!
Huberta. Du behandelst ihn aber ganz falsch, wenn du dich so aus der Hand gibst.