TOD:

Nun ist Geselligkeit am End
Ring nit vergebner Weis die Händ
Schleun dich, jetzt gehts vor Gottes Thron
Dort empfängest deinen Lohn.
Wie, hat dich Narren wollen bedünken
Das Erdengut und dies dein Leben
Wäre dir alles zu Eigen gegeben?

JEDERMANN:

So war ich vermeinend, wahrhaftig und ja.

TOD:

Nichts da, war alls dir nur geliehen.
Bist du dahin erbts einen andern
Und über eine Weil schlägt dem seine Stund
Und er muß alles hier lassen und wandern.
Ich komm halt schnell.

JEDERMANN:

Nur einen Tag!
Nur diese Nacht bis Sonnaufgehn
Das ich mit Reu mög in mich gehn
Und hören auf des Priesters Lehr
Und bessern mich nach deinem Begehr.

TOD:

Dergleichen wird von mir nit erbeten,
Wo ich einen Mann tu antreten
Den schlag ich auf sein Herz mit Macht
Wird vorher kein Anzeig beigebracht.