Es ist nicht üblich in solcher Weis
Die Leut zu beschicken zu einer Reis
Dergleichen Anmutung ist nit zart
Und hat mir keine rechte Art.
Hast deiner leibeignen Knecht genug
Die magst dazu aufbieten mit Fug.
Aber die lieben Verwandten dein,
Sollten da zu wert dir sein.
(Geht.)
JEDERMANN:
Leibeigene Knecht, was sollen mir die,
Wenn ich die mitnähm, das wär ein Ding,
Davon ich Hilfe hätt gering.
(Er sieht sich um.)
Ist alls zu End das Freudenmahl
Und alle fort aus meinem Saal?
(Er geht hinauf zu dem Tisch. Etliche, die dort noch saßen und tranken, werden ihn gewahr, springen auf und flüchten. Der Tisch versinkt.)
Bleibt mir keine andere Hilfe dann,
Bin ich denn ein verlorner Mann?
Und ganz alleinig auf der Welt,
Ist es schon so um mich bestellt,
Hat mich Der schon dazu gemacht,
Ganz nackend und ohn alle Macht,
Als läg ich schon in meinem Grab,
Wo ich doch mein warm Blut noch hab
Und Knecht mir noch gehorsam sein
Und Häuser viel und Schätze mein,
Auf! schlagt die Feuerglocken drein!
Ihr Knecht nit lungert in dem Haus
Kommt allesamt zu mir heraus.
(Hausvogt mit etlichen Knechten kommen eilig.)
JEDERMANN: