Er hörte die beruhigenden Antworten. Aber er hatte auch gesehen, wie sie erblaßte.
Und was unbestimmt in seinem Gemüt gärte, verdichtete sich zu dem Angstgefühl, daß seinem Hause Unheil nahe ...
»Klara,« sagte er, »hab Geduld mit ihm.«
»Das brauch’ ich ja gar nicht. Ich habe ja über nichts zu klagen,« sprach sie matt.
»Aber wenn ... je ...«
Da raffte sie sich auf.
»Vater!« sprach sie fest. »Was ich vor Gott geschworen habe, halt’ ich! Sonst wär’ ich nicht wert, dein Kind zu sein.«
7
Klara stand mit Wynfried auf der Brücke, und sie sahen dem Fährboot entgegen, das vom jenseitigen Ufer Fräulein Edith heranbrachte. Schlank, im engen schneeweißen Sportkostüm, einen langen hellblauen Mantel überm Arm, stand sie und winkte schon von weitem.