»Ohne Zweifel. Aber es gibt ein Mittel, sich gegen diesen peinlichen Verdacht zu schützen. Wir werden keine Zeugen im eigentlichen Sinne des Wortes haben, aber nichts hindert, daß nicht jemand unserem Kampfe beiwohnt.«
»Wen würden Sie dazu wählen? gestatten Sie mir die Frage.«
»Nun, Peter zum Beispiel.«
»Welchen Peter?«
»Den Kammerdiener Ihres Bruders. Das ist ein Mann, der ganz auf der Höhe der heutigen Zivilisation steht und seine Rolle sicherlich mit dem in solchen Fällen nötigen ›comme il faut‹ spielen wird.«
»Ich glaube, Sie scherzen, mein teurer Herr?«
»Keineswegs, mein Herr; überlegen Sie sich meinen Vorschlag, und Sie werden finden, daß er ebenso vernünftig als natürlich ist. ›Einen Pfriem kann man nicht in einem Sack verbergen‹[37]; ich übernehme es, Peter auf die Umstände vorzubereiten und auf den Kampfplatz mitzubringen.«
»Sie scherzen immer noch,« sagte Paul im Aufstehen. »Aber nach der liebenswürdigen Zuvorkommenheit, die Sie soeben gezeigt, habe ich nicht das Recht, es übelzunehmen. Also ist alles abgemacht … Haben Sie Pistolen?«
»Wozu sollte ich welche haben, Paul Petrowitsch? Ich bin kein Krieger.«