»Ellis!« rief ich, »wer bist du? Sag' mir doch, wer du bist!«
Ellis zuckte nur die Achseln.
Ich wurde ärgerlich ... ich wollte mich rächen, – da kam mir plötzlich der Gedanke, ihr zu befehlen, mich nach Paris zu tragen. – Dort wirst du schon Gelegenheit haben, eifersüchtig zu sein! – dachte ich. »Ellis!« sagte ich laut: »Fürchtest du die großen Städte nicht, zum Beispiel Paris?«
»Nein.«
»Nein? Auch solche Orte nicht, wo es so hell ist wie auf den Boulevards?«
»Das ist kein Tageslicht.«
»Sehr gut; so trage mich sofort auf den Boulevard des Italiens.«
Ellis warf mir das Ende ihres langen herabhängenden Ärmels über den Kopf. Mich umfing sofort ein eigentümlicher weißer Nebel mit einschläferndem Mohngeruch. Sofort war alles verschwunden: jedes Licht, jeder Ton und beinahe sogar das Bewußtsein. Mir blieb nur die Empfindung, daß ich noch lebe, und das war gar nicht unangenehm.
Plötzlich verschwand der Nebel; Ellis nahm mir den Ärmel vom Kopf, und ich sah unter mir einen ungeheuren Haufen dicht aneinander gedrängter Gebäude, voller Glanz, Bewegung und Lärm ... Ich sah Paris ...