[697] „Les crimes de l’amour etc.“ S. 264.
[698] „Deutsche medizinische Presse.“ 1899. Nr. 21. Wenn Eulenburg „Sexuale Neuropathie“ (S. 101) von einem Manne berichtet, der nudas feminas mit brennenden Lichtern in ano um sich herumtanzen liess, so ist diese Idee ganz offenbar von Sade suggerirt, der mehrere derartige Scenen schildert.
[699] „Kritisches zum Kapitel der normalen und pathologischen Sexualität“ von P. Näcke. Archiv für Psychiatrie. Berlin 1899. Bd. 32. Heft 2, S. 356.
[700] Voss. Zeitung vom 31. Juli 1899. — Wenn Herr Henri Albert im „Mercure de France“ (April 1900) mich wegen dieser Vergleichung der Dreyfusgegner mit Sadisten verspottet, so erwidere ich ihm, dass dieselbe so nahe liegt, dass ich sogar nicht einmal die Priorität habe. Denn sein Landsmann Octave Mirbeau hat in seinem vor meinem Buche erschienenen Roman „Le Jardin des supplices“ Paris 1900 S. XII dieselbe Analogie. „L’affaire Dreyfus nous en est un exemple admirable, et jamais, je crois, la passion du meurtre et la joie de la chasse à l’homme, ne s’étaient aussi complètement et cyniquement étalées.“ Nun, Herr Albert?
[701] Dass auch hier meine Ansicht, dass es sich um zwei Sadisten handelt, richtig ist, beweisen die geradezu ungeheuerlichen Enthüllungen des Abgeordneten Vigné in der Sitzung der französischen Deputiertenkammer vom 23. Nov. 1900. Voulet und Chanoine liessen Hunderte von Eingeborenen rein aus Vergnügen am Morden töten, liessen Hände und Köpfe abschneiden, mit Lanzen erstechen und dgl. Scheusslichkeiten mehr verüben. Freilich sind nicht blos Franzosen solche Bluthunde. Auch wir Deutschen haben einen Prinzen Prosper v. Aremberg!
[702] A. Eulenburg „Der Marquis de Sade“ S. 510.
[703] G. Roskoff „Geschichte des Teufels“. Leipzig 1869, Bd. II, S. 60.
[704] ibidem.
[705] Vossische Zeitung No. 520 vom 4. November 1899.
[706] S. Ribbing „Die sexuelle Hygiene und ihre ethischen Konsequenzen“. 9. Aufl. Leipzig 1892. S. 84–94.