[717] Eine der schönsten von den vielen halb heidnischen Sagen des mittelalterlichen Irlands ist die von den Inseln des Lebens und des Todes. In einem gewissen See in Munster gab es zwei Inseln; in die eine konnte der Tod nicht dringen, aber Alter und Krankheit und Lebensüberdruss und Paroxysmen fürchterlichen Leidens waren dort heimisch und verrichteten ihr Werk, bis die Einwohner ihrer Unsterblichkeit müde, auf die gegenüberliegende Insel als auf einen Hafen der Ruhe schauen lernten, ihre Barken in das dunkle Gewässer steuerten, das Ufer erreichten und zur Ruhe gelangten. — Lecky a. a. O. I, S. 183.
[718] Titel und Schluss des Werkes geben also ein verschiedenes Datum an. Dies deutet auf eine wiederholte Durchsicht des Manuscriptes hin.
[719] Dies Manuscript wurde durch Vermittelung des Autors dieses Werkes angekauft und im Jahre 1904 zum Druck befördert. Anm. d. Verl.
[720] Ist das der bekannte Bibliophile und Kunsthistoriker Henri Béraldi?
Im Verlage von HERMANN BARSDORF In BERLIN W 30 erschien:
Das
KAMASUTRAM DES VATSYAYANA
(DIE INDISCHE LIEBESKUNST)
NEBST DEM VOLLSTÄNDIGEN KOMMENTARE DES YASODHARA.
Aus dem Sanskrit übersetzt und eingeleitet von