»Eben, gerade Ordnung habe ich, du Wildkatze,« höhnte er.
»Dann mache doch die Sendungen bereit, die noch liegen!«
»Ich gehe jetzt Revolverschießen,« trotzte er
»Wozu brauchst du einen Revolver?«
»Er ist für solche, die nach St. Peter kommen, aber nicht hergehören,« lachte er seltsam.
Binia kam ein fürchterlicher Verdacht, aber sie wagte ihn kaum zu denken. »Nein, so bodenlos schlecht ist Thöni doch nicht,« beruhigte sie sich selbst.
Im übrigen schoß er, wenn er ausging, nicht immer mit dem Revolver, sondern saß ebenso häufig im Wirtschäftchen des Glottermüllers oder bei irgend einem hübschen Mädchen.
Frau Cresenz und Binia, Gäste und Dorf sahen es, der schöne Thöni, der lustige Thöni, hatte einen Wurm, die einen sagten im Kopf, die anderen im Leib.
Zuletzt sah es auch der Presi: »Thöni, du gefällst mir nicht mehr — weiß der Kuckuck, was du hast und was mit dir ist.«
»Ich meine, man sollte jetzt einmal bauen, das Holz liegt schon lange genug,« gab Thöni mürrisch zurück.