»Da seid Ihr Josi Blatter von St. Peter im Glotterthal?«
Zwei hübsche Augen richteten sich auf ihn, ein herzliches Lächeln umspielte die Lippen des Mädchens.
»Felix,« fuhr sie fort, »hat uns viel von Euch erzählt, er sagte, ohne Euch hätte er es niemals ausgehalten in dem fremden Land, aber wenn er fast vergangen sei vor Heimweh, dann habet Ihr ihn immer so lieb angesehen mit Euren braunen Augen.«
Sie lächelte wieder und betrachtete Josi, der unter ihren Blicken unruhig wurde.
Himmel, dachte er, das ist wirklich ein frisches liebes Mädchen.
Bei einem der nächsten Dörfer stiegen die alten Leute aus — die Jugend fuhr bis in die Nähe der Stadt allein durch den Frühling und plauderte.
Beate Indergand war Waise, ein stattliches Bauernheimwesen lastete auf ihr und ihrer Mutter, und wenn Josi nicht zu viel in ihre Worte legte, so dachte sie ernstlich, sich männliche Hilfe zu suchen.
»Ja, in Bräggen,« scherzte er, »giebt es gewiß Bursche genug, die gern zu Euch in den Dienst treten, zu so einer Jungfrau wie Ihr, Beate.«
»Seid doch still,« antwortete sie, »die Bursche bei uns lungern lieber vor den Gasthöfen herum.«
Da stellte sich Josi, wie wenn er Lust hätte, bei ihr als Knecht einzutreten.