Die anderen bestätigen die warme Rede: »So ist es, wir bitten dich.«
Josi will antworten, aber er kann nicht — er geht zur Thüre hinaus — in einer stillen Ecke schluchzt er: »Hört ihr es, Vater — Mutter — ich, euer verachteter Bub, Presi von St. Peter.« — Wie er sich aber gefaßt hat und den Männern sein »Nein« entgegenbringen will, da fällt ihm Binia um den Hals: »Josi, ja, wir wollen nach St. Peter zurückkehren, dessen Kinder wir sind und wo die Gräber der Eltern liegen. Ich stelle mich zu den Männern.«
Mit einem Jawort ziehen sie.
In St. Peter waltet Josi Blatter seit vielen Jahren als Presi in Stärke und Weisheit. Das Dorf hat sich vollends aus seiner Schande erhoben, es blüht unter seiner Führung und unter dem Segen des guten Beispiels, das die feine Binia den Frauen von St. Peter giebt.
Die Blutfron an den Weißen Brettern, der Lostag, die Schreckensarbeit des Kännellegens tönt einem jungen Geschlecht wie eine Sage ins Ohr und langsam verrosten in der Kapelle zur Lieben Frau die Unglückstafeln. Das Werk Josis hat sich bewährt. Die Wildleutlaue mag donnernd gehen, die heligen Wasser fließen, sie rauschen und spenden Segen.
Druck der
Union Deutsche Verlagsgesellschaft
in Stuttgart
Verlag der J. G. Cotta'schen Buchhandlung Nachfolger
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