Von gleicher Verachtung für eine Dichtung, die eigens für die Bühne schreibt, um durch ihre äußerlichen Mittel zu wirken, schreibt Goethe im Anhang zu Mercier a.a.O. S. 687: »Wer übrigens eigentlich für die Bühne arbeiten will, studiere die Bühne, Wirkung der Fernemalerei, der Lichter, der Schminke, Glanzleinewand und Flittern, lasse die Natur an ihrem Ort, und bedenke ja fleißig, nichts anzulegen, als was sich auf Brettern zwischen Latten, Pappendeckel und Leinwand, durch Puppen, vor Kindern ausführen läßt.«
Vergl. Andreä bei Herder W. 11, S. 118:
Drum wünsch ich, daß all meine G'sellen
Ihn'n auch abtrennen lan die Schellen.