Eins u. Alles. W. 3. 81. Vergl. auch, was er über das Gedicht »Weltseele« am 20. Mai 1826 an Zelter schrieb: »Das Gedicht stammt aus der Zeit her, wo ein reicher jugendlicher Mut sich noch mit dem Universum identificierte, es auszufüllen, ja, es in seinen Teilen wieder hervorzubringen glaubte.« Es gehört der Zeit der zweiten Jugend, der dritten Beschäftigung mit Faust an.
Die wahre Bedeutung der Erdgeistscene liegt also darin, daß der im Dunkeln wandelnde F. auf das Leben hingewiesen wird, nicht etwa in dem, worin sie Gwinner sucht S. 215, in der Veranschaulichung der mit der falschen Richtung und mit dem Mißbrauche des Erkenntnistriebes verbundenen Hochgefahr!! Die Scene steht also mit der Idee des F. in keiner Incongruenz (S. 214).—Die Mission des Erdgeists ist mit jenem Hinweis erfüllt; daher ist auch nicht mit Fischer S. 431 an eine nochmalige Erscheinung zu denken. Eine absteigende Linie ist es, die vom Makrokosmus zum Erdgeist zum Teufel führt, um aus der Hölle durch die Welt zum Himmel wieder aufzusteigen.
D. j. G. 2. 213 f.