[83] Dies gilt für die Samurai (Adligen), welche früher in dem Gürtel links zwei Schwerter trugen. — Was heutzutage im Gürtel der Japaner wie ein Dolch in der Scheide aussieht, ist — ein Besteck für die Tabakspfeife.

[84] Früher waren sehr abenteuerliche üblich: Kappen, wie die der Lazzaroni; Deckel, wie die Cerevis unserer Studenten. Heutzutage tragen manche bei japanischem Gewand europäische Fuss- und Kopfbedeckung.

[85] Mikado heisst hohe Pforte, Tenno hoher König.

[86] Shogun heisst Obergeneral. Die Europäer setzten irrthümlich Taikun. Aber Taikô oder Taikô-sama wurde Hideyoshi (1591 n. Chr.), nachdem er vom Bauernsohn zum Herrscher von Japan sich emporgeschwungen, zum Zeichen seiner Rangerhöhung, benannt.

[87] Dai = gross, mijo = Name.

[88] Wörtlich Wächter (nämlich der Fürsten). 1878 wurde zur Bezeichnung des niederen Adels das chinesische Wort Shizoku eingeführt. — Heutzutage giebt es höheren Adel (kwaziku), niederen (shizoku) und Volk (heimin). Die beiden ersten Classen machen 5 Procent der Bevölkerung aus. Jeder Bürger muss seinen Namen und Stand auf einem Holztäfelchen am Hauseingang anbringen, auch die im Innern des Landes lebenden Europäer.

[89] Chamberlain, der sich hauptsächlich auf Satow stützt. (Things Japanese. London 1891, 314 fgd.)

Rein, Japan, Leipzig 1881, I, S. 513 fgd.

[90] Auch bei den alten Aegyptern wird das Opfer für den Todten als königliches Geschenk bezeichnet.

[91] Lehrer aus der Familie Çakya. (Nach Andern Einsiedler von Çakya?)