[291] Die Geographen des Alterthums und Mittelalters haben die Grösse der Insel weit überschätzt, da sie dieselbe nur vom Hören-Sagen kannten.
[292] In Deutschland 91,4.
[293] Nach der ersten Kaffe-Ernte mussten die Pflanzer öfters schon zur künstlichen Düngung ihre Zuflucht nehmen.
[294] Dies gilt für den Südwesten und das Centralgebirge, die feuchte Gegend Ceylon’s. Der Südwest-Monsun bringt vom April bis Juni den Regen, dringt aber nicht über das Gebirge. Der übrige Theil von Ceylon ist trocken und erhält nur von October bis December die einmalige Regenzeit durch den Nordwest-Monsun; die feuchte Gegend hat dann ihre zweite Regenzeit. In Colombo fällt fast noch ein Mal soviel Regen, als in Trincomale.
[295] Pfund Sterling.
[296] 25000 Acres sind jetzt damit bepflanzt und liefern den Einheimischen Kraut für ihre Bedürfnisse, sowie 50000 Centner (im Werth von £ 150000) zur Ausfuhr nach Indien. In Anuradhapura wollte ich Cigarren kaufen, mochte aber die Jaffnas, die wie Regenwürmer aussahen, nicht nehmen, sondern zog ein Päckchen amerikanischen Bird’s Eye Tabak vor. In Colombo kaufte ich indische Cigarren (Cheroots) und noch lieber holländische aus Java, im Kiosk sowie in den Läden. Sie sind billig, aber nicht gut.
[297] Seit dem 13. Jahrhundert n. Chr., d. h. seitdem die in uralter Zeit hergestellten künstlichen Seen in der Nordhälfte der Insel durch die erobernden Tamilen (aus Südindien) vernachlässigt wurden. Den Portugiesen blieb es vorbehalten, die Wasserläufe zur Berieselung der Reisfelder — gradewegs zu zerstören.
[298] Die letzteren werden hauptsächlich von den Händlern angeboten; sie bestehen aus grünlich durchschimmerndem Quarz.
[299] Hauptabnehmer ist Krupp in Essen.