[320] Sie fahren natürlich langsam. Es giebt aber auch kleine Renn-Zebu vor einsitzigem Wägelchen, die in ihrem Trab recht sonderbar aussehen. Gelenkt werden die Ochsen mit einem Strick, der an einem durch die Nasenscheidewand gezogenen Ring befestigt ist. Vor den Lastwagen der Landstrasse und an den Drehmühlen ziehen die Ochsenpaare im Joch: der Balken liegt vor dem Höcker der Thiere.
[321] Eintritt in Hindu-Tempel ist Andersgläubigen nicht gestattet.
[322] Ein lustiger Schiffsarzt hat wohl einmal des Morgens, ehe Ceylon in Sicht kam, heimlich Zimmtöl über das Verdeck gesprengt.
[323] Bark; chips. Der Ceylon-Zimmt heisst auch Canel. (Canella oder Cannella, d. h. Röhre, der Venezianer und Portugiesen.) Zimmt kommt auch aus Indien, Java, den Philippinen und China, Senegal, Brasilien, Westindien.
[324] Cinnamomum Ceylonicum, ein zur Familie der Lauraceen gehöriger immergrüner Baum.
[325] Des Abends entzündet der Diener unaufgefordert die an der Wand befindliche Gasflamme. Kerzen werden nicht verabfolgt, sie gelten für feuergefährlich. In der That gebieten die Moskito-Netze und windbewegten Vorhänge grosse Vorsicht. Das Haus ist allerdings aus Stein gebaut und mit steinerner Haupttreppe versehen.
[326] Danach wäre der Bedarf für den Kopf und Tag nur 100 Liter, etwas wenig in so heisser Gegend.
[327] Musa sapientium, ein baumartiger Strauch, der bis 40 kg Früchte trägt. Auf gleicher Grundfläche liefert derselbe 44 Mal so viel Nahrungsstoff als die Kartoffel und 133 Mal so viel als der Weizen.
[328] Artocarpus nobilis und integrifolia, nächst Cocus- und Palmyra-Palme der wichtigste Baum für den Singhalesen; an jedem Hause, in jedem Garten wird er gepflanzt; seine (5 bis 12 kg schweren) Früchte, Jaka genannt, nähren den Menschen, seine Blätter das Vieh; sein Stamm liefert Holz für jeden Zweck.
[329] Kaljani = glücklich. Ganga = Fluss.