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Gebet für den erkrankten Gatten.

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Allbarmherziger! Mit tiefgebeugtem Gemüte wende ich mich in der Angst meines Herzens zu Dir. O, wende ab den Kummer, der meine Seele niederdrückt, verscheuche die schweren Sorgen, die auf mir lasten, und schenke Kraft und Genesung meinem erkrankten Gatten. Du allein bist ein Arzt, dessen Willen Heilung gibt, trüglich ist die Kunst der Menschen, aber untrüglich ist Dein Beistand, wo Du Hilfe und Rettung senden willst.

O, sieh auf meinen Kummer! Gefesselt an das Schmerzenslager ist der Geliebte meines Herzens (die Stütze des Hauses) (der Ernährer meiner Kinder). O, sieh auf seine Leiden, und gebiete ihnen, daß sie von ihm weichen, daß der Kranke sich bald, recht bald wieder aufrichte, in Fröhlichkeit Dir danke und Deine Gnade preise. Alles Heil kommt von Dir; was nützt Menschenbeistand und Menschenhilfe, wenn Du nicht beistehend und helfend an unserer Seite bist! Auf Dich, Allgütiger, will ich hoffen, Dir will ich vertrauen, Du wirst mich stärken und meinem Geiste Einsicht geben, daß ich die Pflicht der Pflege mit verständigem Sinne übe. Du wirst mich nicht verlassen, gütiger Vater! Amen!

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Dankgebet für die Genesung eines Angehörigen.

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Du, Allmächtiger, bist es, der die Gebeugten aufrichtet, der die Gefesselten erlöset! Auch ich war tief gebeugt in Kummer und Sorge, auch ich war gefesselt an das Krankenlager meines . . . . . Nun bin ich wieder aufgerichtet, nun bin ich wieder erlöset! Könnte ich nun der Freude mich hingeben, ohne Dein und Deiner Hilfe dankbar zu gedenken? Ach wie oft habe ich in den Tagen meiner Angst Dich angerufen, wie oft habe ich Dich angefleht um das Glück, daß Du nun mir beschieden hast! Darum soll mein Herz es auch nimmer vergessen, daß Du allein der höchste Wohltäter bist. Was ist Menschenhilfe, wo Deine Hilfe fehlt! Was ist Menschenkunst und Menschenweisheit, wenn es nicht Dein Willen ist, daß sie nütze! Du, Gott, allein, Du bist der treueste Arzt, der sicherste Retter aus Krankheit und Gefahr. O, ich gedenke lebhaft der trüben Stunden, da der Gedanke sich mir aufdrängte, den ich vergeblich zu verscheuchen bemüht war, den ich nicht zu denken wagte und dennoch in mir aufkommen lassen mußte, daß die Zeit gekommen sei, um meinen . . . für dies Leben zu verlieren; da war mein Herz beklommen und mein Auge voll Tränen, da waren alle Wünsche geschwunden und nur einer mir übriggeblieben, da waren alle Sorgen vergessen und von einer einzigen verdrängt. In solchen Prüfungen wird der Sinn bescheiden und das Herz genügsam. Nicht der Glanz der Welt fesselt da den Blick, er ruht einzig auf dem Antlitz des Leidenden, um ein Hoffnung erweckendes Zeichen zu erspähen. Nicht das Geräusch des Verkehrs und des Vergnügens beschäftigt da das Ohr, es horcht einzig auf die Atemzüge des Kranken, um Trost zu erlauschen aus seinem Schlummer. Und all die Qual hast Du nun von mir genommen. In frischer Lebenskraft steht . . . . . . vor mir, und ich freue mich seines (ihres) Wohlseins. O Gott! wie Du sein (ihr) Retter warst aus der Gefahr, so sei auch ferner in seiner (ihrer), in unsrer aller Hilfe. Amen!

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