Denn seine Huld währet ewig!
In Angst rief ich die Gottheit an, der Gottheit Antwort schuf mir Raum. Der Herr ist mein, ich fürchte nichts. Was kann ein Mensch mir tun! Der Herr ist mein und steht mir bei; ich werde Lust an Feinden schauen. Besser ist, dem Herrn vertrauen, als auf Fürsten sich verlassen. Laßt alle Heiden mich umgeben; beim Ewigen! ich vernichte sie; hier umgeben, dort umgeben, beim Ewigen! ich vernichte sie; wie Bienen umschwärmen, wie Dornenflammen umlodern beim Ew'gen! ich vernichte sie! Wenn alles zustürmt, mich zu stürzen, der Ew'ge steht mir bei. Er ist mein Sieg, mein Saitenspiel, er ward mir zum Triumph. Freudenruf, Siegeslied schallt in den Hütten der Tugendverehrer, die Rechte des Herrn erkämpft den Sieg. Die Rechte des Herrn, sie ist erhaben, die Rechte des Herrn, die den Sieg erkämpft.
Nein! noch sterb' ich nicht, ich lebe, Gottes Taten zu erzählen,
Straft er auch, so will er dennoch nicht den Tod für mich erwählen;
Öffnet mir der Tugend Pforte, will hineingehn, ihm zu danken,
Solch ein Gottestor betreten, die nicht in der Tugend wanken,
Dank Dir, Herr, in Deiner Strafe ließest Du mein Heil mich schauen,
Eckstein ist der Stein geworden, den verwarfen, die da bauen.
Solches ist vom Herrn geschehen, können wir es gleich nicht fassen:
Diesen Tag hat Gott gegeben und zur Lust uns werden lassen.