Frau Blitzer. (stürzt herein) Wie? Was zum Teufel, was ist das? Herr, ist Er rasend oder plagt Ihn gar der Teufel?—
Pätus.
Still Mutter!
Frau Blitzer. (mit gräßlichem Geschrey)
Aber wo ist mein Kaffeezeug? Ey! zum Henker! aus dem
Fenster—Ich kratz' Ihm die Augen aus dem Kopf heraus.
Pätus.
Es war eine Spinne darin und ich warf's in der Angst—
Was kann ich dafür, daß das Fenster offen stand?
Frau Blitzer. Daß Du verreckt wärst an der Spinne, wenn ich Dich mit Haut und Haar verkaufe, so kannst Du mir mein Kaffeezeug nicht bezahlen, nichtswürdiger Hund! Nichts als Schaden und Unglück kann Er machen. Ich will Dich verklagen; ich will Dich in Karcer werfen lassen. (läuft heraus)
Pätus. (lachend) Was ist zu machen, Bruder! man muß sie schon ausrasen lassen.
Fritz.
Aber für Dein Geld?
Pätus. Ey was!—Wenn ich bis Weyhnachten warten muß, wer wird mir sogleich bis dahin kreditiren? Und denn ists ja nur ein Weib und ein närrisch Weib dazu, dem's nicht immer so von Herzen geht- wenn mirs der Mann gesagt hätte, das wär was anders, dem schlüg' ich das Leder voll—Siehst Du wohl!
Fritz.
Hast Du Feder und Tinte?
Pätus.
Dort auf dem Fenster—